Wissen validieren für die Geschäftsführung
Bevor eine KI für Ihren Betrieb antwortet, entscheiden Sie, woran sie gemessen wird
Eine falsche Auskunft an einen Kunden fällt auf Ihr Unternehmen zurück, nicht auf den Softwareanbieter. Deshalb gehört die Frage, wann eine KI-Antwort gut genug ist, auf den Tisch der Geschäftsführung.
Die Ausgangslage
KI-Systeme formulieren überzeugend, auch wenn sie danebenliegen. Eine erfundene Lieferzeit, eine nicht mehr gültige Kondition oder ein falsch zitierter Vertragspunkt klingen genauso sicher wie eine richtige Antwort. Im Tagesgeschäft fällt das oft erst auf, wenn sich der Kunde beschwert.
Viele Anbieter beantworten die Frage nach der Qualität mit Vorführungen an ausgewählten Beispielen. Für eine unternehmerische Entscheidung reicht das nicht. Sie brauchen ein Verfahren, das an Ihren eigenen Fragen zeigt, ob ein Ablauf trägt, und eine Person, die für das Ergebnis geradesteht.
Vorgehen
So setzen wir an
Schritt 1
Antwort nur mit Quelle
Eine Antwort darf nur aus freigegebenen Unterlagen entstehen und muss die Fundstelle nennen. Findet das System keine passende Quelle, sagt es das, statt zu raten.
Schritt 2
Goldset aus realen Anfragen
Ihr Team sammelt echte Fragen aus dem Alltag mit der richtigen Antwort und der Quelle. Erfindet das System bei einer Frage eine Antwort, ist der Ablauf in dieser Form nicht abgenommen.
Schritt 3
Konfiguration und Bewertung trennen
Wer den Ablauf einrichtet, bewertet ihn nicht selbst. Die Abnahme erfolgt durch Ihre Fachleute, nicht durch uns. So bleibt das Urteil unabhängig.
Schritt 4
Namentliche Zuständigkeit
Für jeden Wissensbereich gibt es eine Person, die Widersprüche und veraltete Stände klärt und Änderungen freigibt. Diese Zuständigkeiten legt die Geschäftsführung fest.
Ein typischer Fall
Ein Betrieb will Standardanfragen zu Lieferbedingungen vorbereiten lassen. Im Goldset stellt sich heraus, dass zwei Fassungen der Lieferbedingungen im Umlauf sind, die sich bei der Haftung für Transportschäden unterscheiden. Das System markiert den Widerspruch, statt eine der beiden Fassungen zu zitieren. Die Geschäftsführung klärt, welche gilt, und benennt die Vertriebsleiterin als Zuständige für künftige Änderungen. Erst danach wird der Ablauf abgenommen.
Wo der Mensch entscheidet
Wir nehmen unsere eigene Konfiguration nicht selbst ab, und wir geben keine rechtliche Einschätzung zu Ihren Unterlagen. Ob ein Ablauf in Betrieb geht, entscheiden Sie auf Grundlage der Abnahme.
Unsere Rolle und Grundsätze →Weitere Themen für die Geschäftsführung
Wissen validieren aus anderer Sicht
Erstgespräch
Sehen wir uns Ihren größten Zeitfresser an.
Ein Gespräch, keine Präsentation. Wir schauen uns an, worüber in Ihrem Betrieb kommuniziert wird, wo Vorgänge auseinanderfallen und was sich mit welchem Aufwand automatisieren lässt. Unverbindlich.
Erstgespräch vereinbarenHäufig gestellte Fragen
KontaktWer haftet, wenn eine vorbereitete Antwort falsch ist?
Antworten nach außen gehen über die Freigabe eines Menschen in Ihrem Betrieb. Die Verantwortung für den Inhalt bleibt damit dort, wo sie heute auch liegt. Vertragliche Fragen klären wir im Auftragsverarbeitungsvertrag und mit Ihrer Beratung.
Wie lange dauert eine Abnahme?
Das hängt davon ab, wie schnell Ihr Team reale Fragen sammelt und bewertet. Wir planen die Messphase im Mitlesemodus gemeinsam und vereinbaren die Frist vorab.
Was, wenn der Ablauf die Abnahme nicht besteht?
Dann geht er nicht in Betrieb oder bleibt auf einer strengeren Freigabestufe. Meist liegt die Ursache in den Quellen, und die zu klären nützt Ihrem Betrieb auch ohne KI.