Technologie
Eine Schicht über Ihren Systemen, nicht daneben
CRM, ERP, Mail und Telefonie bleiben, wie sie sind. Wir setzen eine gemeinsame Kontext- und Ablaufschicht darüber, die liest, versteht und zurückschreibt.
Architektur
Fünf Schichten, klar getrennt
Die Trennung ist kein Selbstzweck. Sie sorgt dafür, dass ein Modellwechsel keine Neuentwicklung auslöst und ein Systemwechsel nicht das ganze Gebäude berührt.
- 01
Adapter
Die Verbindung zu einem Quellsystem. Ein Adapter transformiert nichts – er stellt nur die Verbindung her und hält sie stabil. In der Praxis ist er die aufwendigste Komponente, weil jedes System seine Eigenheiten hat.
- 02
Pipelines
Drei Typen: Laden holt Bestände herein, Abgleich hält sie aktuell, Senden schreibt Ergebnisse zurück. Erst das Zurückschreiben macht aus einer Auswertung einen Arbeitsablauf.
- 03
Kontextschicht
Die gemeinsame Basis aus Wissen, Prozessen und Vorgangsdaten. Wir speichern bewusst wenig: bestehende Systeme bleiben führend, wir duplizieren sie nicht.
- 04
Orchestrierung
Hier liegt die Ablauflogik. Was in welcher Reihenfolge passiert, welche Freigabe nötig ist, was bei einem Ausfall geschieht – sichtbar modelliert statt in Code vergraben.
- 05
Modellschicht
Sprachmodelle werden nach Schutzbedarf ausgewählt, nicht nach Vorliebe. Die Anwendung fragt nicht nach einem Modell, sie deklariert eine Datenklasse.
Aufbau
Vom Kanal zur Anwendung
Vier Ebenen liegen zwischen einer eingehenden Nachricht und einer Anwendung, die im Alltag entlastet. Jede Ebene lässt sich einzeln betrachten – gebaut wird trotzdem von unten nach oben, sonst entsteht wieder eine Insel.
Der Aufwand liegt in den unteren beiden Ebenen. Genau die werden in Angeboten gern übersprungen, weil sie nach außen unsichtbar sind.
- Telefon
- Tickets
- Dokumente
Ein Fundament, beliebig viele Anwendungen.
Modellwahl
Nicht Sie wählen das Modell. Die Datenklasse tut es.
Andere lassen Sie zwischen Dutzenden Modellen wählen. Wir fragen gar nicht erst – jeder Inhalt trägt eine Schutzstufe, und die entscheidet, welches Modell ihn überhaupt sehen darf.
Öffentlich
Inhalte, die ohnehin nach außen gehen. Keine Einschränkung bei der Verarbeitung.
Intern
Alltägliche Betriebskommunikation. Verarbeitung in Europa, keine Nutzung für Modelltraining.
Vertraulich
Kunden- und Vertragsdaten. Zugriff eingeschränkt, sensible Bestandteile werden maskiert.
Streng vertraulich
Was das Haus nicht verlassen darf. Diese Inhalte gehen nicht in eine externe Cloud – im Zweifel läuft die Verarbeitung gar nicht.
Die Regel greift technisch, nicht organisatorisch: Ist für eine Datenklasse kein zulässiges Modell verfügbar, wird die Verarbeitung abgebrochen und nicht ersatzweise auf ein anderes ausgewichen.
Mehr zu Datenschutz und Betrieb →Wer entwickelt, wer betreibt
KheepU analysiert, entwickelt und betreut fachlich. Der technische Betrieb läuft auf einer europäischen Infrastruktur unseres Partners cloudstrata, mit dem ein Auftragsverarbeitungsvertrag besteht. Diese Trennung ist bewusst: Sie sollen wissen, wo Ihre Daten liegen und wer sie anfassen kann.
Für Individualsysteme gilt dasselbe Muster. Wir bauen und begleiten fachlich, der Betrieb liegt bei einem Partner, dessen Geschäft der Betrieb ist.
Im Betrieb geregelt
- Verarbeitung in Europa, Auftragsverarbeitungsvertrag vorhanden
- Keine Nutzung Ihrer Inhalte für das Training von Modellen
- Überwachung der Anbindungen, automatische Abstufung bei Störungen
- Nachvollziehbar, auf welcher Seite einer Schnittstelle ein Fehler lag
Die Qualität entsteht nicht im Prompt. Die Qualität entsteht im vorbereiteten Kontext.
Erstgespräch
Passt das zu Ihrer Systemlandschaft?
Sagen Sie uns, welche Systeme bei Ihnen im Einsatz sind. Wir sagen Ihnen, was sich anbinden lässt, was Aufwand bedeutet und wo es Grenzen gibt.
Erstgespräch vereinbarenHäufig gestellte Fragen
Die Fragen, die im Erstgespräch fast immer kommen. Ist Ihre nicht dabei, schreiben Sie uns einfach.
KontaktWas macht KheepU konkret?
Wir analysieren, wie in Ihrem Betrieb tatsächlich gearbeitet wird, und leiten daraus ab, welche Abläufe sich lohnen zu automatisieren. Anschließend setzen wir das Projekt mit Projektleitung um – bis zur Abnahme und in den laufenden Betrieb. Als Umsetzungspartner, nicht als Lieferant eines fertigen Werkzeugs.
Wie unterscheidet sich das von einem KI-Assistenten oder Copilot?
Ein Assistent findet, was geschrieben wurde. Wir arbeiten an dem, was nie geschrieben wurde: die offene Rückfrage, die unbeantwortete Zusage, der Vorgang, der zwischen zwei Kanälen liegen geblieben ist. Rückwärts bekommen Sie Themen, vorwärts bekommen Sie Verpflichtungen.
Müssen wir unsere bestehenden Systeme ablösen?
Nein. CRM, ERP, Mail und Telefonie bleiben, wie sie sind. Adapter verbinden diese Systeme, statt sie zu ersetzen. Genau dieser Punkt entscheidet darüber, ob am Ende mehr Nutzen entsteht oder nur eine weitere Insel.
Was passiert mit unseren Daten?
Die Datenhoheit bleibt bei Ihnen. Verarbeitet wird in Europa. Sensible Inhalte werden maskiert und erst dann aufgelöst, wenn sie für eine Auswertung tatsächlich gebraucht werden. Welches Modell einen Inhalt sehen darf, entscheidet nicht die Auswahl im Menü, sondern die Datenklasse.
Wie viel Zeit kostet uns das intern?
In der Analysephase sind es einige Stunden Interviewzeit mit den Personen, die den Prozess täglich führen. In der Umsetzung braucht es eine Ansprechperson und regelmäßige kurze Abstimmungen. Veränderung lässt sich nicht delegieren.
Wann sehen wir die ersten Ergebnisse?
Der erste Durchstich entsteht bewusst früh, noch bevor entwickelt wird, und läuft am echten Datenbestand. Belastbar wird es in der Messphase, wenn das System im Alltag mitläuft und wir vergleichen, was es vorgeschlagen hätte.
Was kostet ein Projekt?
Das hängt vom Umfang ab und wird nach der Analysephase beziffert, nicht davor. Die Analyse selbst ist förderfähig, damit die Entscheidung über die Umsetzung auf einer belastbaren Grundlage fällt.
Wir haben es schon einmal probiert und es hat nicht funktioniert.
Das ist der häufigste Ausgangspunkt. Meist lag es nicht am Werkzeug, sondern daran, dass es ohne Anbindung an die übrigen Systeme lief. Wir sehen uns zuerst an, woran es damals gescheitert ist – das ist die nützlichste Vorarbeit, die es gibt.