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Made in Austria

Kommunikation für den Kundenservice

Ihre Kunden schreiben, wie sie wollen. Ihr Team sieht einen Fall.

Ein Anliegen beginnt am Telefon und geht per Mail und Messenger weiter. Wir führen es zu einem Vorgang zusammen, halten Rückrufe nach und bereiten Antworten vor, die Ihr Team prüft und versendet.

Die Ausgangslage

Kundenservice heißt heute: mehrere Kanäle gleichzeitig bedienen. Das gemeinsame Postfach, die Servicenummer, das Kontaktformular, vielleicht ein Messenger. Jeder Kanal hat seine eigene Liste, und wer gerade Dienst hat, sieht nur einen Ausschnitt.

Die Folge sind doppelte Antworten, widersprüchliche Auskünfte und Kunden, die ihr Anliegen dreimal erklären müssen. Besonders bei Reklamationen kostet das Vertrauen: Wer schon verärgert ist, reagiert empfindlich darauf, nicht wiedererkannt zu werden.

Dazu kommen Zusagen, die im Gespräch gemacht werden – ein Rückruf bis morgen, eine Gutschrift, eine Ersatzlieferung. Ob sie eingehalten werden, hängt daran, ob die Person, die sie gemacht hat, daran denkt.

Vorgehen

So setzen wir an

  1. Schritt 1

    Eingänge bündeln

    Jede Nachricht wird einem Kunden und einem Anliegen zugeordnet, egal über welchen Kanal sie kommt. Wer den Vorgang öffnet, sieht den ganzen Verlauf.

  2. Schritt 2

    Zusagen festhalten

    Rückrufe, versprochene Gutschriften und angekündigte Lieferungen werden aus Gesprächsnotizen und Mails erkannt und als offene Punkte am Vorgang geführt, bis sie erledigt sind.

  3. Schritt 3

    Standardantworten mit Quelle

    Für wiederkehrende Fragen entsteht ein Entwurf aus Ihren freigegebenen Servicetexten, angepasst an den konkreten Fall. Die Quelle steht dabei, damit die Kollegin sieht, worauf sich der Text stützt.

  4. Schritt 4

    Eskalationen erkennen

    Mehrfacher Kontakt zum selben Problem, eine genannte Frist, ein deutlich schärferer Ton: Solche Signale werden markiert und an die zuständige Person gemeldet, bevor der Kunde sich an anderer Stelle beschwert.

Ein typischer Fall

Ein Kunde meldet telefonisch ein beschädigtes Paket, die Kollegin sagt einen Rückruf bis zum Folgetag zu. Am Abend schickt er Fotos per Mail. Beides landet im selben Vorgang, der Rückruf steht als offene Zusage daneben. Am nächsten Morgen liegt der Kollegin, die den Dienst übernimmt, ein Antwortentwurf mit den Optionen Ersatz oder Gutschrift vor. Sie ruft an, klärt die Wahl und gibt die Bestätigung frei.

Wo der Mensch entscheidet

Keine inhaltliche Antwort geht ohne Freigabe hinaus. Kulanzentscheidungen, Gutschriften und Zusagen trifft Ihr Team, nicht das System. Bei Beschwerden mit rechtlichem Bezug bereitet das System nichts vor, sondern leitet den Vorgang an die von Ihnen benannte Person weiter.

Unsere Rolle und Grundsätze →

Erstgespräch

Sehen wir uns Ihren größten Zeitfresser an.

Ein Gespräch, keine Präsentation. Wir schauen uns an, worüber in Ihrem Betrieb kommuniziert wird, wo Vorgänge auseinanderfallen und was sich mit welchem Aufwand automatisieren lässt. Unverbindlich.

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Häufig gestellte Fragen

Kontakt
Funktioniert das auch mit einem gemeinsamen Postfach ohne Ticketsystem?

Ja. Gerade dort hilft die Zuordnung zu Vorgängen, weil sonst niemand sieht, wer welche Mail schon übernommen hat.

Wer entscheidet, was als Eskalation gilt?

Sie. Die Signale und die Schwelle legen wir gemeinsam fest und prüfen sie in der Messphase an echten Fällen.

Können Kunden weiterhin anrufen, wie sie wollen?

Ja. Die Ordnung entsteht im Team, nicht beim Kunden. Niemand wird auf einen bestimmten Kanal verwiesen.