Was eine Fähigkeit ist
Unter einer Fähigkeit versteht man eine abgegrenzte Aufgabe, die ein System im Ablauf übernimmt: eine Rechnung dem Vorgang zuordnen, eine Kundenanfrage einordnen, einen Antwortentwurf aus Unterlagen erstellen, eine Besprechungsnotiz zusammenfassen. Jede dieser Aufgaben hat eigene Quellen, eigene Risiken und eigene Fachleute, die beurteilen können, ob das Ergebnis stimmt.
Warum nicht eine Person für alles
In vielen Betrieben wird die gesamte KI einer Person aus der IT oder der Geschäftsführung zugeordnet. Diese Person kann technische Fragen klären, aber kaum beurteilen, ob ein Entwurf zu Lieferbedingungen oder zur Lohnabrechnung inhaltlich stimmt. Die fachliche Zuständigkeit gehört dorthin, wo das Wissen liegt.
Die Aufgaben der zuständigen Person
Zur Rolle gehören: festlegen, welche Unterlagen als Quelle dienen; Widersprüche und veraltete Stellen klären; die Freigabestufe bestimmen und ändern; die Abnahme am Goldset bewerten; Rückmeldungen aus dem Team auswerten. Für jede dieser Aufgaben braucht sie Zeit, die bei der Einführung eingeplant werden sollte.
Sichtbarkeit und Vertretung
Die Zuordnung nützt nur, wenn sie bekannt ist. Eine einfache Übersicht, welche Person für welche Fähigkeit zuständig ist und wer sie vertritt, sollte für alle Beteiligten erreichbar sein. Bei KheepU ist jede Fähigkeit mit einer namentlich zuständigen Person hinterlegt, die Freigaben und Änderungen verantwortet.
Wo das Prinzip an Grenzen stößt
Manche Fähigkeiten berühren mehrere Fachbereiche, etwa eine Antwort, die Lieferung und Rechnung betrifft. Dann braucht es eine Hauptzuständigkeit und eine Absprache, wer welche Quellen pflegt. Auch in sehr kleinen Teams kann eine Person für mehrere Fähigkeiten zuständig sein; wichtig ist, dass es bewusst entschieden wird.